Ein Analog-Digital-Wandler wandelt ein analoges Klangsignal in digitale Daten. AD-Wandler finden sich in jedem Audio-Computer-Interface mit Aufnahmemöglichkeit, aber auch in allen Geräten, die analoge Schallquellen digital aufzeichnen (z.B. Field-Recorder). Ein AD-Wandler hat mehrere Bezeichnungen bzw. Abkürzungen – geläufig sind auch ADU, Analog-Digital-Wandler oder ADC. Das kommt aus dem Englischen und bedeutet Analog-to-digital-converter.

Wofür man einen AD-Wandler braucht

Wenn man eine Schallquelle, zum Beispiel eine Gitarre, aufnimmt, dann muss das aufgenommene Audiosignal in digitale Daten umgewandelt werden – in Nullen und Einsen, denn alles andere versteht ein Computer nicht. Genau das macht ein AD-Wandler.

Qualitätsbestimmende Merkmale

Wichtig bei diesem Schritt, aber genauso wichtig für die spätere Bearbeitung des Audiosignals, ist wie genau das analoge Signal abgemessen wird. Hier kommen die Begriffe der Samplerate und der Bittiefe ins Spiel, deren Werte bei der Auswahl des richtigen Geräts helfen.

Die Begriffe der Samplerate und Bittiefe (oder Auflösung) kennt man zum Beispiel auch von der Erstellung einer Audio-CD: Diese hat eine Samplerate von 44100kHz und eine Bittiefe von 16 bit. Diese Werte besagen, wie oft das analoge Signal abgemessen wird (nämlich in diesem Fall 44100 Mal pro Sekunde) und wie viele Zustände der Wert, den man gemessen hat, annehmen kann (bei 16 bit sind das 65536).

Die logische Schlussfolgerung daraus ist: Wenn ein AD-Wandler mit hohen Sampleraten und Bittiefen arbeiten kann, ist die Qualität der ankommenden Audiosignale auch besser, weil genauer. Beim AD-Wandler sollte man auch nicht sparen, denn dieser ist ja das erste „Bearbeitungs“-Schritt eines Signals, wenn man so will. Nur wenn die ankommenden Audiosignale sauber gewandelt werden, können die Geräte hinterher auch einen guten Job machen! Aus diesem Grunde braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn man AD-Wandler für 2000€,- aufwärts sieht – in professionellen Aufnahmestudios ist ein Gerät mit der höchstmöglichen Qualität einfach ein Muss.

Anders herum geht’s auch

Neben dem AD-Wandler, der also vom analogen ins digitale wandelt, gibt es auch das Gegenteil – DA-Wandler. Diese braucht man zum Beispiel dann, wenn man zum Ende einer Masteringkette hin noch einen besonders schön klingenden, analogen Kompressor verwenden möchte.

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