Wohl eins der beliebtesten Instrumente, die es überhaupt gibt, ist die Gitarre. Eine Gitarre, die einen Hohlraumkorpus besitzt und auch ohne Verstärker spielbar ist, nennt man eine Akustik-Gitarre.

Die unterschiedlichen Typen einer Akustik-Gitarre

Eine beliebte Form ist die Westerngitarre. Sie entstand in den USA und ist etwas größer als eine normale Klassikgitarre. Es gibt noch einige Unterkategorien der Westerngitarre, abhängig von ihrer Form (Auditorium, Grand Auditorium, Dreadnought, Jumbo und Folk). Die Westerngitarre wird mit Stahlsaiten gespielt.

Eine andere Form der Akustik-Gitarre ist die Konzertgitarre. Diese entstand in Spanien und hat eine wesentlich kleinere Größe als die Westerngitarre, gleichzeitig ist jedoch das Griffbrett breiter. Daher sollten Einsteiger vor dem Kaufen einer Akustik-Gitarre diese unbedingt ausprobieren – denn man will ja alle Griffe einigermaßen problemlos beherrschen können.

Die Klassikgitarre kann man getrost als den Ursprung der Akustik-Gitarre ansehen, obwohl sie bis ungefähr in die 70er Jahre kaum in populärer Musik eingesetzt wurde. Erst danach änderte sich das ein wenig. Die Klassikgitarre gibt es auch in ¾ oder ½ Größe und ist so perfekt zum Beispiel für Kinder, die Akustik-Gitarre lernen möchten.

Wie klingt eine Akustik-Gitarre?

Der größte Einflussfaktor auf den Sound hat die Auswahl der Hölzer. Wie groß dieser Einfluss sein kann, glaubt man beim Lesen kaum – erst beim Ausprobieren bzw. beim vergleichenden Hören wird das ersichtlich! Beliebte Hölzer, die beim Bau verwendet werden, sind zum Beispiel Fichte, Palisander oder Ahorn. Es gibt aber auch immer wieder „exotische“ Hölzer oder verschiedene Kombinationen, mit denen die Vorteile von unterschiedlichen Holzarten herausgestellt werden sollen. Großen Einfluss haben außerdem die Saiten – entweder spielt man mit Nylon- oder mit Stahlsaiten. Stahlsaiten klingen etwas „härter“, sind aber einfacher zu spielen.

So viele unterschiedliche Gitarren es gibt, so vielfältig ist auch der Sound. Hier kann man nicht wirklich eine Empfehlung geben, sondern man muss, wenn man eine Akustik-Gitarre kaufen möchte, selbst ausprobieren.

Wenns lauter werden soll

Viele Akustik-Gitarren haben auch Tonabnehmer eingebaut. Mit diesem kann die Gitarre an einen Verstärker oder an ein Mischpult angeschlossen werden, sodass man auch auf einer Bühne genügend Lautstärke hat, um zum Beispiel mit einer Band zusammenzuspielen. Diese Tonabnehmer sind in allen verschiedenen Gitarrentypen eingebaut – die Wahl der richtigen Gitarre wird dadurch also nicht eingeschränkt.

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