Aufgenommenen Sound auf einen Computer übertragen – nur wie? Genau diese Aufgabe hat ein Audio Interface. Und da es im Bereich der Musikproduktion viele unterschiedliche Ansprüche und Situationen gibt, gibt es genauso viele unterschiedliche Interfaces, die sich erheblich voneinander unterscheiden können.

DAS Audio Interface gibt es nicht

Normalerweise stellt man sich das ja ziemlich einfach vor – man hat einen Anschluss für ein Mikrofon oder seine Gitarren, das wird angestöpselt und die Daten werden dann übertragen. Auch wenn es so „einfache“ Interfaces gibt, kann es doch erhebliche Unterschiede geben. Hier sind mal ein paar Informationen, in denen sich ein Audio Interface vom anderen unterscheiden kann.

Was ist noch wichtig bei einem Audio Interface?

Erfahrenere Nutzer sollten auch auf den Sound der Eingänge achten. Man glaubt es kaum, aber die eingebauten Mikrofonvorverstärker können einen großen Einfluss auf den Sound, den man am Ende in der DAW hört, haben.

Wichtig für den Sound später ist auch die Samplerate und Bittiefe bei einem Audio Interface. Generell gilt natürlich – je höher, desto besser! Gerade für wirklich professionelle Aufnahmen sind Interfaces mit Sampleraten von mindestens 96kHz eigentlich schon Pflicht. Runtersamplen kann man später ja immer.

Auch auf die Stromversorgung sollte man einen Blick haben. So manch ein Audio Interface bezieht genügend Strom über den USB Anschluss, andere (viele) benötigen noch einen separaten Stromanschluss. Hier sollte nichts brummen!

Auch die Frage nach MIDI Anschlüssen könnte wichtig sein. Will man noch verschiedene Instrumente per MIDI damit steuern, sollten entsprechende Anschlüsse vorhanden sein.

Die Qual der Wahl

Ein Audio Interface kaufen ist nicht gerade einfach, weil es so viele verschiedene Hersteller und Anbieter gibt. Oben haben wir ja schon einige der wichtigsten Features genannt. Das Wichtigste ist wirklich, dass man VORHER weiß, was man aktuell braucht, was man später vielleicht braucht – und was man überhaupt nicht benötigt. So kann man schon so manch ein Interface bereits schnell von seiner Liste streichen – und die eigentliche Auswahl geht schneller!

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