Beschallungstechnik – ein großes Wort! Aber was versteht man eigentlich genau darunter, und was sind Teile dieser Technik?

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Ein wesentlicher Teil der Beschallungstechnik ist – etwas zu beschallen. Das heißt genauer gesagt, dass man mithilfe Technik Musik oder Sprache so verstärkt, dass diese auch einem größeren Publikum zugänglich gemacht wird. Daher kommt auch der Begriff PA-Anlage: PA steht für public address – etwas soll also an die Öffentlichkeit gebracht werden.

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Nun, was gehört zur Beschallungstechnik dazu? Alles, was man braucht, um das oben genannte Ziel zu erreichen. Das fängt bei einem Mikrofon an und hört auf beim Lautsprecher.

Die Mikrofone (oft dynamische Mikrofone, da diese rückkopplungsfreier sind) werden mittels XLR-Kabel verkabelt, und diese wiederum münden (oft, aber nicht immer) in eine Stagebox. Hier werden zum ersten Mal viele Signale gesammelt. Über ein Multicore-System (oder bei kleineren Locations auch einfach direkt) laufen die Signale dann in ein Mischpult. Hier sitzt der Tontechniker und macht uns im Idealfall einen tollen Mix, der auch die örtlichen Begebenheiten (besonders lange Hallzeiten oder ähnliches) mit einbezieht. Kommen noch externe Zuspieler (CD-Spieler oder ähnliches) dazu, werden diese hier eingearbeitet.

Schlussendlich wird der Mix dann an eine Endstufe geschickt, die am oder im Lautsprecher steht. Da wird der Sound dann verstärkt – und gelangt an unsere Ohren.

Beschallungstechnik – klein, groß, wie auch immer

Im Bereich der Beschallungstechnik tut sich seit jeher viel, weil die Ansprüche immer wieder anders sind. Mittlerweile gibt es kleinste PA-Anlagen und natürlich auch riesige Systeme für Welttourneen. Im Trend liegen aber auch „All-in-one-Lösungen“ – kleine Systeme mit integriertem Lautsprecher, Mischpult und DSP Effekten, die sich eine Band oder ein Alleinunterhalter ohne Probleme selbst leisten können. Die aufwendige Beschallungstechnik wird bei diesen Systemen dann auch minimiert – mittlerweile gibt es bei vielen kleinen Anlagen die Möglichkeit, den Mix selber per Netzwerk und (beispielsweise) iPad vorzunehmen.

Das spart Ärger mit dem Tontechniker bzw. dem FOH – und hat den Vorteil, dass man selbst immer seine eigene Beschallungstechnik hat, die man wie seine Westentasche kennt.

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